Evolution and Reliability of GE Speedtronic Turbine Control Systems

Entwicklung und Zuverlässigkeit der GE Speedtronic Turbinensteuerungssysteme

Einführung in GE Speedtronic Turbinensteuerungssysteme

GE Speedtronic-Turbinensteuerungssysteme setzen seit den 1960er Jahren den Maßstab für Zuverlässigkeit und Effizienz im Turbinenmanagement. Diese Systeme, vom Mark I bis zum fortschrittlichen Mark VIe, wurden weiterentwickelt, um den komplexen Anforderungen von Gas- und Dampfturbinen gerecht zu werden und gleichzeitig den Grundprinzipien Sicherheit, Zuverlässigkeit, Flexibilität, Wartungsfreundlichkeit und Benutzerfreundlichkeit gerecht zu werden.

Mark I und Mark II: Grundlagen der Zuverlässigkeit

Die Anfänge von Speedtronic

Der Ende der 1960er Jahre eingeführte Mark I verfügte über durchschnittlich fünfzig Leiterplatten und drei primäre Regelkreise: Start, Temperatur und Geschwindigkeit. Durch den Einsatz einer „Redundanz durch Assoziation“-Strategie wurde ein prozessausfallsicherer Mechanismus gewährleistet, indem ein Regelkreis durch einen anderen unterstützt wurde. Obwohl es sich um die ersten Systeme der Serie handelt, sind viele Mark-I-Systeme noch heute in Betrieb.

Fortschritte mit Mark II

Aufbauend auf dem Mark I verfügte der Mark II über integrierte Halbleiterschaltkreise und ein neues Gehäuselayout, was komplexere Funktionen wie die Verbrennungsüberwachung ermöglichte. Es behielt die Regelkreise seines Vorgängers bei, verbesserte jedoch die Sequenzierung durch digitale Logiksoftware, was einen bedeutenden Fortschritt in der Turbinensteuerungstechnologie darstellt.

Mark III: Eine kurze, aber innovative Phase

Obwohl nur wenige Mark III-Systeme verkauft wurden, stellten sie einen Meilenstein dar, da sie als erste Systeme Mikroprozessoren verwendeten und eine dreifache modulare Steuerung für Dampfturbinen anboten. Trotz seiner begrenzten Marktpräsenz zeigte der Mark III das Engagement von GE für Innovationen in der Turbinensteuerung.

Mark IV: Benutzerfreundliche Verbesserungen

Einführung der CRT-Bedienerschnittstelle

Mit dem Mark IV wurde eine CRT-Bedienerschnittstelle eingeführt, die es Bedienern ermöglicht, Logikfunktionen und -werte einfacher anzuzeigen und anzupassen. Diese benutzerfreundliche Erweiterung vereinfachte den Prozess der Durchführung notwendiger Anpassungen, was eine erhebliche Verbesserung gegenüber früheren Methoden darstellt.

Mark V: Fehlertoleranz und Flexibilität

SIFT und erweiterte Anwendungen

Der 1991 eingeführte Mark V brachte bedeutende Verbesserungen mit sich, darunter softwareimplementierte Fehlertoleranz (SIFT). Diese Funktion hielt die Kraftstoffbefehlssignale synchron und erhöhte so die Systemzuverlässigkeit. Der Mark V konnte für verschiedene Anwendungen konfiguriert werden, einschließlich der Stromversorgung von Kompressoren, Pumpen und Generatoren, und verfügte über eine vielseitige Bedienerschnittstelle, die über HMI zugänglich war.

OEM-Upgrades und die Mark VIe Evolution

Plug-and-Play-Upgrademigration

GE vermarktete den Mark VIe als „Plug-and-Play“-Upgrade für frühere Systeme wie MKI, MKII und MKIV. Der Mark VIe bot erweiterte Funktionen, darunter Ethernet-Unterstützung und modulare Redundanzoptionen. Da einige Komponenten jedoch mittlerweile als veraltet eingestuft wurden, müssen Benutzer mit zukünftiger Obsoleszenz rechnen und gleichzeitig den aktuellen Support nutzen, um die Langlebigkeit des Systems aufrechtzuerhalten.

Breite Industrieanwendungen

Der Mark VIe wird in verschiedenen Branchen eingesetzt, darunter Kernenergie, Wärme, Wind, Wasserkraft, Öl und Gas. Als verteiltes Steuerungssystem (Distributed Control System, DCS) bietet es verteilte autonome Steuerungen und gewährleistet so robuste und flexible Steuerungslösungen für unterschiedliche Anwendungen.

Wartung von Legacy-Systemen

Grundlegendes zur Teilenummernmigration

Für Benutzer älterer Systeme ist das Verständnis der Teilenummernmigrationen von entscheidender Bedeutung, um relevante Handbücher zu finden und Systemkomponenten zu warten. Während einige Handbücher möglicherweise nicht mehr verfügbar sind, bieten Komponentenhandbücher in der Regel umfassende Informationen zu verschiedenen Teilen und gewährleisten so eine kontinuierliche Systemunterstützung.

Ubest Automation Limited ist eines der branchenweit besten Zuliefer- und Lösungsunternehmen für Original-OEM-GE-Speedtronic-Teile. Wir bieten eine breite Produktpalette, darunter GE-Module für das Speedtronic-Turbinensteuerungssystem. Nachfolgend finden Sie eine Liste beliebter GE-Module, die Ubest Automation Limited liefert. Bei Fragen können Sie uns gerne unter 📧 sales@ubestplc.com kontaktieren.

Beliebte GE-Module für das Speedtronic-Turbinensteuerungssystem

Modell Beschreibung
DS200EXPSG1ABB Erregerstromversorgungsmodul
DS200EXPSG1ACB Erregerstromversorgungsmodul
DS200GDPAG1ALF Allgemeine Laufwerkprozessorplatine
DS200PCCAG2ACB Power Connect-Karte
DS200RTBAG2AHC Relais-Klemmleiste
IS200ICBDH1ABB E/A-Steuerkarte
IS200TREGH1BDB Turbinensteuerungsregler
IS200TRLYS1BGG Relaisausgangsmodul
IS200EISBH1AAC Ethernet-Schnittstellen-Switch-Platine
IS200EPCTG1AAA Schutzkarte
IS220PAICH1A Analoges Eingangsmodul
IS200EPSMG2AED Erregerstromversorgungsmodul
IS220UCSAH1A Universelles Controllermodul
IS220PPRFH1B Pulsfrequenz-Eingangsmodul
IS220PDIAH1B Digitales Eingangsmodul
IS220PRTDH1A RTD-Eingangsmodul
IS220PDOAH1A Digitales Ausgangsmodul
IS220PSVOH1A Servo-Steuermodul
IS415UCVHH1A Universal-Controller mit VME
IS220PVIBH1A Vibrationseingabemodul